Strukturen Lebenslangen Lernens Die seit den 1960er Jahren etablierten Strukturen und Funktionskontexte der Erwachsenenbildungspraxis befinden sich in vielerlei Hinsicht in radikalen Umbrüchen. Maßgeblichen Anteil daran haben die europäischen und nationalen Strategien zum „Lebenslangen
Strukturen Lebenslangen Lernens Die seit den 1960er Jahren etablierten Strukturen und Funktionskontexte der Erwachsenenbildungspraxis befinden sich in vielerlei Hinsicht in radikalen Umbrüchen. Maßgeblichen Anteil daran haben die europäischen und nationalen Strategien zum „Lebenslangen Lernen“. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Selbststeuerung des Lernens, informelles Lernen und neue Lernkontexte, Beratung, Vernetzung und Regionalisierung sowie die unhintergehbare Frage nach den Teilhabemöglichkeiten am lebenslangen Lernen in dieser Gesellschaft. Neues gesellt sich neben Bekanntes in der Erwachsenenbildung und verändert deren Strukturen. Mit den Umbrüchen in der Erwachsenenbildungspraxis und ihrer Trägerlandschaft ändert sich auch der Gegenstand der Erwachsenenbildungswissenschaft. Die Sektion Erwachsenenbildung hat sich deshalb für die Tagung 2007 in Bremen die Aufgabe gestellt, vorhandene Forschungsarbeiten zu diesen grundlegenden Veränderungsprozessen im Kontext lebenslangen Lernens zu sichten und weiterführende Forschungsfragen zu formulieren. Damit wird das Forschungsmemorandum für die Erwachsenen- und Weiterbildung wieder aufgegriffen und die Erwachsenenbildungspraxis aus der Perspektive des Forschungsfeldes „System und Politik“ betrachtet. Die Tagung soll Gelegenheit bieten, den Forschungsstand zum „Lebenslangen Lernen“ sichtbar zu machen, kritisch zu hinterfragen und weitere Forschungsperspektiven zu formulieren.