Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V. (FAPP)

Der Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V. (FAPP) wurde 1983 von einer Gruppe von Pädagogen und Psychoanalytikern gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hatten, Psychoanalytische Pädagogik nicht nur im erziehungswissenschafttlichen Studiengang der Universitäten, sondern darüber hinaus für praktizierende Pädagoginnen und Pädagogen, aber auch für andere Berufsgruppen zugänglich zu machen. Seit 1984 bietet der FAPP psychoanalytisch-pädagogische Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte in sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern an. Es handelt sich dabei um postgraduale berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungsgänge, die eine breit gefächerte handlungsbezogene Qualifikation für viele Bereiche der Sozialen Arbeit und Pädagogik vermitteln. Dabei nimmt neben der Qualifikation für die konkrete Arbeit am Fall auch die Vermittlung von professionellen Schlüsselqualifikationen wie
  • Team- und Gruppenfähigkeit
  • Reflexives Fallverstehen
  • Kompetenz zur konzeptionellen Weiterentwicklung
  • organisatorische und institutionelle Kompetenz
einen hohen Stellenwert ein. Die Fort-und Weiterbildungs-Angebote des FAPP vermitteln explizit eine sozial- und heilpädagogische Qualifikation auf psychoanalytischer Grundlage. Kolleginnen und Kollegen aus dem Sozial- und Bildungswesen können sich somit für ihr angestammtes Berufsfeld weiterbilden, sei dieses in der Jugendhilfe, in der Krankenhaussozialarbeit, in der Betreuung von MigrantInnen, in der Familienberatung, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder auch in der Schule angesiedelt. Die Angebote konzentrieren sich in ihren praxisbezogenen Einheiten auf die konkrete berufliche Arbeit der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer (vgl. Trescher 1993). weiter ...