2008-05-16 13:00
Europe/Berlin

bibcamp

In den letzten Jahren diskutierten Bibliotheken in Deutschland die Entwicklungen des Web2.0 und deren Relevanz für die Arbeit der Bibliotheken. Die Entwicklung von Diensten, die auf die Mitarbeit von Nutzerinnen und Nutzern basieren und stark individualisierte Angebote möglich machen, die immer einfachere Handhabung von individueller und kollaborativer Contentproduktion mittels Weblogs, Wikis und auf einzelne Aufgaben zugeschnittene Angebote wie Flickr, GoogleEarth oder MySpace, scheinen einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel beim Umgang mit Informationen anzuzeigen, der an Bibliotheken nicht vorbeigehen wird. Ebenso werden die Dienste, die als Teile des Semantic Web verstanden werden, auf den Umgang mit Informationen großen Einfluss haben. Wir sehen darin große Chancen. Gleichzeitig wurden gerade im Bereich der Validität von Metadaten, Formaten und potentiellen veränderlichen Dokumenten große Probleme für die bibliothekarische Arbeit ausgemacht. Zudem wurden die Quasimonopole im Internet und Softwarebereich als problematisch thematisiert.

wird auch gezwitschert?