Die Kindheitsforscherin Alice Miller ist tot. Miller, die zuletzt in der Provence lebte, starb, wie der Suhrkamp Verlag erst jetzt bekanntgab, am 12. April im Alter von 87 Jahren.
Zu den bekanntesten Werken der 1923 im damaligen Lwow in Polen (heute Lwiw/Ukraine) geborenen Miller gehört "Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst" von 1979. Damit begann sie ihre Auseinandersetzung mit den Folgen der Misshandlung von Kindern. Ihre Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt. Die Beisetzung fand laut Suhrkamp im engsten Kreis statt. (dpa)
- siehe auch ZEIT-Online, SPON, Times LIVE, NZZ und noch einmal FAZ-NET