User loginthis & thatcounterfeedjit |
Zeitschrift REPORT ab 2006 peer-reviewed - DIE
Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn
*Peer-Review-Verfahren soll Qualität und Transparenz fördern*
Bonn, 1. August 2005. Die Zeitschrift "REPORT Literatur- und Forschungsreport Weiterbildung" führt ab 2006 ein Peer-Review-Verfahren ein. Sie ist damit die erste peer-reviewte deutschsprachige Weiterbildungszeitschrift. Das erste Heft in 2006 wird sich mit dem Thema Lehr-/Lernforschung befassen. Die Herausgeber der Zeitschrift fordern insbesondere auch Nachwuchswissenschaftler/innen auf, Manuskripte für dieses Heft bis spätestens zum 30. September 2005 einzureichen.
In der aktuellen Diskussion um Evaluation und Qualitätssicherung in Wissenschaft und Forschung gewinnen auch referierte Fachzeitschriften zunehmend an Bedeutung.
Mit Einführung des Peer-Review-Verfahrens verbinden die Herausgeber der Zeitschrift REPORT das Ziel, die Qualität und Transparenz zu verbessern und gleichzeitig die Diskurskultur zu fördern. Die Entscheidung über die Veröffentlichung von Beiträgen im REPORT erfolgt künftig anhand eines anonymisierten Begutachtungsverfahrens. Die Begutachtung wird dokumentiert und die Entscheidung für die Annahme oder Ablehnung eines Manuskripts begründet. Die Transparenz und damit verbunden die Akzeptanz von Publikationsentscheidungen werden dadurch erhöht.
Durch eine inhaltlich begründete Rückmeldung an die Autor/inn/en bei Ablehnung eines Manuskripts gewinnt das Peer-Review zudem an Bedeutung für die gezielte Förderung von Nachwuchswissenschaftler/inne/n. Das Peer-Review stärkt die Bereitschaft zur konstruktiv-kritischen Auseinandersetzung mit Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Argumentationen innerhalb der Profession. Im Idealfall beeinflusst es die Verständigungskultur über die Zeitschrift hinaus in die gesamte Disziplin hinein.
Ab Heft 1/2006 werden alle Manuskripte in der Redaktion anonymisiert und neben den drei Herausgebern zwei Gutachter/inne/n vorgelegt. Die Begutachtung erfolgt "double-blind", d. h. die Autor/inn/en bleiben für die Gutachter/innen anonym, ebenso die Gutachter/innen für die Autor/inn/en. Die Begutachtung wird anhand eines standardisierten Bewertungsbogens vorgenommen, durch einen schriftlich ausformulierten Kommentar ergänzt und endet mit einer Empfehlung. Die Begutachtung erfolgt sachlich und wertschätzend. Kritik ist konstruktiv zu formulieren, so dass sie den Autor/die Autorin in die Lage versetzt, auf dieser Grundlage das Manuskript zu verbessern.
Das erste peer-reviewte Heft 1/2006 soll Beiträge zu neueren Forschungsergebnissen der Lehr-/Lernforschung enthalten. Dabei ist besonders an solche aus den Erziehungswissenschaften, der pädagogischen Psychologie und aus den "Fachdidaktiken" gedacht. Die Beiträge sollen sich auf Lehr-/Lernprozesse von Erwachsenen beziehen und Ergebnisse oder Ansätze empirischer Forschung berücksichtigen.
Manuskriptangebote für dieses Heft müssen der Redaktion bis spätestens 30.9.2005 vorliegen. Bitte an folgende Anschrift senden:
Redaktion REPORT
Kornelia Vogt-Fömpe, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn, T +49 (0)228-3294-103, F +49 (0)228-3294-398, vogt-foempe@die-bonn.de
|
Popular contentToday's:
Zeitgeist Top 5Latest 5 searches |