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Was ist ePortfolio?Eine traditionelle Antwort - ohne e - wäre hier zu finden. Da heisst es unter anderem: "Unter einem Portefeuille verstand man früher eine Brieftasche, unter einem Portfolio verstehen heutige Börsianer eine Zusammenstellung von Wertpapieren. Im Ausbildungsbereich ist das Portfolio oft eine geordnete Sammlung von Dokumenten unterschiedlicher Art (Bescheinigungen, Gutachten, Zeugnisse, persönliche Arbeiten), mit denen sich gegenüber anderen Institutionen nachweisen lässt, was im Laufe der Ausbildung gelernt und geleistet wurde." Oder so: "Ein Portfolio ist eine gezielte Sammlung von Schülerarbeiten, mit der die Geschichte der Anstrengungen, Fortschritte und Leistungen einer Schülerin, eines Schülers erzählt wird. Im Portfolio sollten die Selbstreflexionen der SchülerInnen und ihre aktive Beteiligung an der Auswahl der Portfolioinhalte, der Auswahlkriteren und der Beurteilungskriteren zu erkennen sein." (John Arter: Using Portfolios in Instruction and Assessment: State of the Art Summary, 1990) Und: "Ein Portfolio ist eine strukturierte Sammlung der besten Arbeiten eines Schülers oder einer Schülerin. Die Sammlung zeigt seine/ihre zugrundeliegenden Auswahlkriterien und seine Fähigkeiten der Zusammenarbeit. Das Portfolio ist Zeuge der Entwicklung des Lernenden über einen Zeitabschnitt hinweg und in einer ganzen Reihe verschiedener Zusammenhänge." (Portfolio-Projekt Collège de Rimouski, Goupil, 1998) Und nun noch einmal in der neuen, digitalen Version, die sich *ePortfolio* nennt. "Pioniere und Nutzer des ePortfolios sind sich darüber einig, dass es bei weitem die Möglichkeiten eines traditionellen Portfolios übertrifft. Während das traditionelle Portfolio hauptsächlich ein Leistungsnachweis ist, bietet das ePortfolio weit darüber hinausgehende Einsatzmöglichkeiten. Einsatzmöglichkeiten, d.h. Typen eines ePortfolios sind: *Entwicklungsportfolio*: Bei diesem Portfoliotyp soll der Lernende sein Vorwärtskommen im Hinblick auf klar identifizierte Ziele und Fähigkeiten vorweisen. *Evaluationsportfolio*: Diese Art von Portfolio soll die Beherrschung eines Lehrstoffes nachweisen, die wiederum zur Erreichung einer höheren Ausbildungsstufe notwendig ist (nächste Klasse, nächster Kurs, nächstes Projekt etc.). *Ausstellungs-Portfolio*: In diesem Portfolio können Lernende ihre verschiedenen Arbeiten vorstellen. Dabei gibt es verschiedene Klassifikationen: Studiengegenstand, Thematik, Art der Herstellung etc. *Planungs- und Evaluations-Portfolio*: Diese Art von Portfolio dient der Lehrperson dazu, den Planungs- und Lösungsweg der Lernenden nachzuvollziehen und den Unterricht entsprechend zu gestalten. Dieses Dossier dient auch zur Einschätzung einer Schülerin oder eines Schülers. *Laufbahn-Portfolio*: Immer mehr Arbeitgeber verlangen eine komplette Aufstellung aller Fähigkeiten und Erfahrungen eines neuen Mitarbeiters, sowohl von der Ausbildung, wie von der Berufserfahrung her. *Aufnahme-Portfolio*: Immer mehr Universitäten konsultieren diese Art von Portfolio, um festzustellen, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber sich für eine Weiterbildung eignet." [Informationen entnommen: www.educa.ch - auf dem Schweizer Bildungsserver findet man noch einiges mehr zum Thema. Wer noch mehr dazu lesen möchte .
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