Der Analytiker und sein Jahrhundert. Neuerscheinungen aus Anlass des 150. Geburtstages von Sigmund Freud von Ludger Lütkehaus Neben vielen Neu-Erscheinungen bisweilen auch Neues zur Aktualität:
Unverhofft hat sogar die Hirnforschung, die Geistes- und Seelenwissenschafter sonst eher verängstigt der Gegenseite zuordnen, die Bedeutung der zentralen Entdeckung Freuds unterstrichen: der des Unbewussten. Der Bremer Neurobiologe Gerhard Roth, der Medizinnobelpreisträger Eric Kandel, der Bielefelder Gedächtnisforscher Hans Markowitsch, der südafrikanische "Neuro-Psychoanalytiker" Mark Solms schliessen wieder an Freuds Theorie des Unbewussten an wobei der neurobiologische, informationstheoretisch akzentuierte Begriff nur bedingt mit Freuds konfliktorientierter, dynamischer Theorie des Unbewussten übereinstimmt).
Lohnenswert sollte sein:
- Micha Brumlik: Sigmund Freud. Der Denker des 20. Jahrhunderts. Beltz-Verlag, Weinheim 2006. 304 S., Fr. 42.00
- Eli Zaretsky: Freuds Jahrhundert. Die Geschichte der Psychoanalyse. Aus dem Englischen von Klaus Binder und Bernd Leineweber. Zsolnay-Verlag, Wien 2006. 621 S., Fr. 69.00
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