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Jürgen Habermas über politische Kommunikation in der Mediengesellschaft
Die öffentliche Vernunft
Dietmar Jazbinsek berichtet im tagesspiegel
Er sei "fast ein Staatsphilosoph des demokratischen Deutschland" - so wurde Jürgen Habermas einmal von einem Routinier der politischen Kommunikation geehrt. Das Wesen der Demokratie besteht für Habermas in den deliberativen Verfahren der Willensbildung. Gemeint ist damit - vereinfacht gesagt - die möglichst aktive Beteiligung der Bürger am politischen Diskurs. Im Idealfall sollte allen Entscheidungsprozessen "der spontane und wechselseitige Austausch von Argumenten zu relevanten Themen auf der Basis hinreichender Informationen" vorausgehen, so der 77-jährige Philosoph.
Und dafür sei das Internet besonders gut geeignet, da die "Wurzeln einer egalitären Öffentlichkeit von Autoren und Lesern reaktiviert" werden. Was dies für die Änderung der Rolle es Intellektuellen bedeuten kann, hat er hier aufgezeigt. In diesem Zusammenhang ist auch auf Elmine Wijnia zu verweisen, die zwischen der ThKH und der Praxis des Bloggings deutliche Bezüge aufzeigt.
[via weiterbildungsblog.de. SPON legt nach und bezieht Digg.com mit ein. Zum Download der Präsentation und auch des Vortrags. Siehe auch die Gedanken von Jan Schmidt und sein Beitrag auf der Konferenz ICA 2006]
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