Wissensräume ohne 2.0?

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Prof. Reinhard Keil vom Heinz Nixdorf Institut an der Universität Paderborn zu den Grenzen von herkömmlichen Learning Management Systems, die sich stark auf die Produktion von Lernobjekten konzentrieren:

"An Stelle von Lernobjekten, die nur ausgedruckt oder gelesen werden können, brauchen wir solche, die ohne Medienbruch über unterschiedliche Lernorte und Anwendungen hinweg manipulierbar sind", fordert er. Wenn der eLearning-Einsatz der nächsten Generation "Lernen als Transformation von Wissen" beinhalten soll, müssen sich sowohl die Lehre als auch die Technik von der heutigen zentralen Ausrichtung auf den "Transport von Wissen" verabschieden.

Wie das funktionieren könnte, formuliert er in fünf Aufgaben, die E-Learning zukünftig zu beachten hätte. Dagegen ist eigentlich nichts zu sagen. Recht hat er. Nur dass er in diesem Zusammenhang auf eine Produktion aus dem eingenen Haus verweist, verwundert schon. Ist www.open-steam.org doch eher in der Tradition von CSCW- und Groupware-Lösungen zu sehen, als jene web-basierten 2.0er Dienste, die den zukünftigen Herausforderungen im Bereich E-Learning mehr entsprechen.