Ein Großteil des Lernprozesses, den ein Mensch im Laufe seines Lebens durchläuft, kommt auf informelle Art und Weise zustande. Informell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass dieses Lernen in Bezug auf Lernziel, -dauer und -förderung unsystematisch ist, meistens ohne unmittelbaren institutionalisierten Rahmen (Bildungseinrichtung) stattfindet und in der Regel von persönlichem Interesse motiviert ist.
So weit der Anfang einer knappen Hinführung zum Informellen Lernen, wobei der Hinweis auf die Nähe zu Social Software und E-Learning 2.0 hervorgehoben wird. Weitere Informationen erschöpfen sich auf einen Langtext "Informelles Lernen", die Vertiefung zum Thema Gruppenarbeit und einem Verweis auf das Weblog Elarning2null.de von Thomas Bernhardt und Marcel Kirchner, zwei Studenten der TU Ilmenau, die ihre Diplomarbeit zum Einsatz von Web 2.0 - Technologien im E-Learning schreiben und den Fortschritt in ihrem Blog dokumentieren. Das ist schön. Aber hätte es nicht etwas mehr sein können?
Nachtrag - 2007-01-15:
Zu der Diplomarbeit von Thomas Bernhardt und Marcel Kirchner gibt es jetzt auch ein Exposé. Um Stellungnahmen wird gebeten. Die Idee ist nicht schlecht.