Skizzen zu Zentrum und Peripherie als heuristische Metaphern angesichts innovativer Publikations- und Kommunikationspraktiken im Web.
Thomas N. Burg |
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rundgaenge.net
MonsterMedia: Anmerkungen schockwellreiter
"Monster]? sind Phänomene, die außerhalb der gesellschaftliche konstruierten Wirklichkeit stehen, diese aber konfrontieren. Phänommene, die nicht zugeordnet werden können und damit Raum schaffen für Phantasien. (Vgl. Goyas Bild »Der Schlaf der Vernunf gebiert Ungeheuer«.)
Es gibt vier idealtypische Raktionen einer Kultur und ihrer Akteure gegenüber dem Monströsen:
- Vernichtung des Monsters
- Anpassung des Monsters
- Assimilierung der Empfängerkultur und des Monsters
- Apotheose des Monsters
Zu Assimilierung (am Beispiel Weblog):
- We Media-Austausch/Wechselbeziehung professioneller und privater Recherche und Kommentare
- Content- und Verlinkungspraxis werden durch neue Konventionen verfügbar gemacht ohne [Urheberrechte]? zu verletzten (z.B. Creative Commons
- [Social Software]? indiziert das Interesse am sozialen Potenzial von Software
- Integration freier Filter mit zentralen Taxonomien (auch wenn Thomas N. Burg hier als Beispiel den k-collector angibt, ist mir nicht ganz klar, was er hier meint)
- *Persönliche Annotationen*, die frei zugänglich sind. Auf diesem Weg ensteht ein bewertetes Netz an kontextualisierten Informationen, also Wissen. (Anm. -ka-: Diese Bewertung durch Kommentierung kann m.E. in vielen Fällen in der Wissenschaft das bisherige [Peer-Review-Verfahren]? ersetzen.)
- Rekonfiguration des öffentlichen und des privaten Raumes: "Zuhause und doch nicht allen." Es entstehen personenzentrierte Communities of Interests abseits geographischer und zeitlicher Einschränkungen.
- Neue informelle und soziale Netzwerke werden online möglich.
- Virtuelle und reale Gemeinschaften schließen einander nicht aus, sondern ergänzen sich.
nach: Thomas N. Burg: Monster Media - Zum Neuartigen angesichts von Weblogs, Krems, Januar 2004 Monster Media - das Original.pdf