Nach dem Erscheinen von Freuds "Traumdeutung" gab es kaum einen bedeutenden Autor, der sich nicht mit der Psychoanalyse
so könnte das Fazit der Rezension des neuen Buches von Damian Miller (miss)verstanden werden. Doch die darin enthaltenen Warnungen sind durchaus Ernst zu nehmen, wenn E-Learning (nicht nur) an Hochschulen eine Zukunft haben soll.
"Ich denke, Goethe hätte nicht, wie so viele unserer Zeitgenossen, die Psychoanalyse unfreundlichen Sinnes abgelehnt", vermutete Sigmund Freud 1930 in seiner Frankfurter Goethepreisrede. Ein selbstbewusster Satz, in dem sich sein Autor nicht nur auf Augenhöhe mit dem Weimarer Klassiker begibt, sondern der gleichzeitig